Liebe Gemeindemitglieder,

in diesen Wochen schmerzt, dass wir nicht in gewohnter Weise unsere Gottesdienste in der Christuskirche und an den anderen Orten des Pfarramtsbereiches in Reading und Petersham feiern können. Wir spüren: Kirche ist Gemeinde, die Christus selbst durch Wort und Sakrament um sich versammelt wie wir es in unseren sonntäglichen Gottesdiensten als Gemeinschaft konkret erfahren.

Auf die Christuskirche werden wir als Ort unserer gottesdienstlichen Feiern für einige Wochen noch verzichten müssen. Heute aber kommt die Christuskirche zu Ihnen nach Hause. Mit Fotos und Zeugnissen aus der Glaubens- und Kulturgeschichte, die wir auch in unserer Kirche in Knightsbridge finden. Auch unsere Kirche ist für viele Menschen schon zu einer Schatzkammer und einem Kraftort des christlichen Glaubens geworden. In über 100 Jahren konnten sich dort zahlreiche Gläubige  der Gnade und Liebe Gottes vergewissern und Trost und Zuspruch erfahren. Davon möchte Ihnen die „kleine Führung“ etwas erzählen.

Bleiben Sie gesund und behütet!

Ihr

        (P. Hartmut Keitel)

Blick in den Altarraum

(Aufnahme vom 2. Advent 2019)

Der Altarraum hebt sich vom übrigen Kirchraum ab. Von hier aus feiern wir unsere Gottesdienste. Der Altar hat für den Gottesdienst besondere Bedeutung. Er wird auch „Tisch des Herrn“ genannt. Beim Heiligen Abendmahl werden wir durch Brot und Wein in die Gemeinschaft mit Gott eingeladen. Einer unserer kleinen Kelche trägt die Inschrift:

Gewidmet dem Frauenverein für Innere Mission von Baronin von Schröder Juni 1899.“

1899 hat es die Christuskirche noch gar nicht gegeben. Die deutsche Gemeinde traf sich zu ihren Gottesdiensten damals noch in der Hofkapelle des St. James Palastes.

Neben den Abendmahlsgeräten schmücken weiße Tulpen den Altar. Blumen auf dem Altar sind Ausdruck der Zuneigung und Verehrung Gottes. Sie tragen zur Festlichkeit bei und sind ein Zeichen für die Lebensfülle, die ihren Ursprung in Gott, dem Schöpfer der Welt hat. Auch die Kerzen tragen zur Festlichkeit bei.

 

Die Altäre in fast allen Kirchen sind in östlicher Himmelsrichtung ausgerichtet. Die „Ostung“ stellt das Heilswerk Jesu Christi heraus: Wir alle leben vom Licht und von der Sonne. Die Sonne erscheint uns als Inbegriff von Wärme und Segen für unser Leben. Deshalb wurde die Sonne schon in der Antike als „Mutter des Lebens“ bezeichnet. Die christliche Symbolik bezeich- net den auferstandenen Christus als den achten Sonnentag, un-sterblich wie die Sonne. Im linken Fensterbild des Altarraumes, das die Geburt Jesu abbildet, kommt dies sehr plastisch zum Ausdruck: Über der Krippe, in der Jesus liegt, wölbt sich ein Lichtkranz aus gezackten Sonnenstrahlen. Die Vorstellung vom unbesiegbaren Sonnengott der Römer wurde von den Christen auf Jesus Christus übertragen. So kam es  dazu, den Geburtstermin Jesu auf den 24. Dezember zu legen, dem Tag, an dem zuvor der römische Sonnengott verehrt wurde.

 

Auf dem Altar steht ein Kreuz: Das Kreuz ist das wichtigste christliche Symbol. Am Kreuz ist Jesus gestorben. Insofern ist das Kreuz ein bedrückendes Symbol. Kein Zeichen des Erfolges und des Glücks, eher ein Zeichen des Endes und des Scheiterns eines Menschen. So gesehen wäre das Kreuz niemals zum wichtigsten Symbol des christlichen Glaubens geworden. Aber die Geschichte geht ja weiter: Jesus, der Gekreuzigte, ist Ostern von Gott auferweckt worden.  Dadurch ist das Kreuz nicht nur ein Zeichen des Leidens und des Todes geblieben, sondern zugleich auch ein Zeichen der Überwindung des Schmerzes und des Todes. So wurde das Kreuz zu einem Zeichen der Hoffnung und des von Gott geschenkten neuen Lebens. Trägt das Kreuz die Abbildung des gekreuzigten Christus, wird es auch „Kruzifix“ genannt.

Links neben dem Altar steht die Jahreskerze (Osterkerze): Sie ist das einzige Licht, das in vielen Kirchengemeinden in der Osternacht in die dunkle Kirche getragen wird. Diese Kerze ist ein Symbol für Jesus Christus und seine Auferstehung. Geschmückt ist sie mit Zeichen und Symbolen: Das Kreuz in der Mitte weist auf Jesus Christus hin, ebenso die griechischen Buchstaben „Alpha“ und „Omega“ („A und O“). Das griechische Alphabet beginnt mit dem Buchstaben „Alpha“ und endet mit dem „Omega“. Zu Weihnachten singen wir den schönen Choral „Nun singet und seid froh.“ Dort heißt es „Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippen bloß und leucht‘ doch wie die Sonne in seiner Mutter Schoß. Du bist A und O, du bist A und O.“ In vielen Kirchengemeinden werden die Kerzen der Täuflinge an der Jahreskerze entzündet. Das ist eine schöne Zeichenhandlung, die den Schutz Jesu für den Täufling verdeutlichen soll. Der Täufling ist nicht allein. Gottes Liebe begleitet ihn und ist der Grund dafür, dass ein Mensch liebesfähig und liebenswert ist.

Kanzel: Von hier oben wird die Predigt gehalten. An der Kanzel hängt ein Parament. So bezeichnet man die Tücher, die am Altar und an der Kanzel, oft auch am Lesepult (Ambo) für die gottesdienstlichen Lesungen hängen. Die Paramente weisen mit ihren verschiedenen Farben auf die Zeit und die Sonntage im Kirchenjahr hin. Jede Zeit im Kirchenjahr hat ihre eigene Farbe mit einer besonderen Bedeutung. So ist „Weiß“ - wie auf unserem Bild - die Farbe der Christusfeste wie Weihnachten (bis zum 6. Januar) und Ostern. Es ist die Farbe der Vollkommenheit, der Reinheit und der Freude über Jesus.

Darüber hinaus sind auf den Paramenten auch Zeichen und Symbole abgebildet. Hier ist auf dem Altarparament ein Adler abgebildet, der in der Bibel als Symbol für Gottes Fürsorge steht, der die Seinen „auf Adlerflügeln" trägt (2. Mose 19,4). Im bekannten Kirchenlied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ wird Gottes Fürsorge mit dem Adler-Bildwort eingängig beschrieben: „Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?“ (EG 317,2).

 

In der Innentür eines großen Schrankes in der Sakristei findet sich ein „Merkzettel“ zur Verwendung der liturgischen Farben. Die handschriftlichen Aufzeichnungen datieren aus der wilhelminischen Kaiserzeit. Zum Geburtstag des Kaisers wurde als liturgische Farbe „weiß“, also die Farbe der Freude, vorgeschrieben.

  

Altarparament mit einem schmuckvollen „Kleeblattkreuz“. Die Buchstaben „JHS“ sind eine Abkürzung für den Namen „Jesus“. Man kann die Buchstaben JHS auflösen in „Jesus, Heiland, Seligmacher“. Verbreitet ist auch die lateinische Lesart „Iesus Hominum Salvator“ („Jesus, der Retter der Menschen“). Die Balkenenden des Kreuzes enden in einem dreiblättrigen Kleeblatt. Das Kleeblatt kann als Zeichen für die göttliche Dreifaltigkeit (Trinität) gedeutet werden und steht damit für Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Diese Form des Kreuzes, auch „Lazaruskreuz“ genannt, wird in der katholischen Kirche als Sterbekreuz verwendet.

 

Die Figuren an der Kanzel

Evangelist Matthäus mit Buch und dem Engel-Symbol zu seinen Füßen.

Evangelist Johannes mit Kelch und dem Adler-Symbol zu seinen Füßen.

An der zur Gottesdienstgemeinde ausgerichteten Seite der Kanzel sind vier Figuren abgebildet. Sie stellen die vier Evangelisten dar, die oft an Kanzeln angebracht worden sind, manchmal auch an Taufsteinen. So wird daran erinnert, dass sie es waren, die die Erzählungen über Jesus Christus in ihren „Evangelien“ aufgezeichnet haben und über die immer wieder gepredigt wird. Zu ihren Füßen sind an der Kanzel der Christuskirche Symboltiere (Adler, Stier und Löwe) und ein Mensch/Engel abgebildet. Dies geht auf eine Vision des Sehers Johannes im letzten Buch der Bibel zurück (Offb. 4,6 ff.). Sie sind Zeichen der überirdischen, noch entrückten Gotteswelt, die nach christlichem Glauben bei der Wiederkunft Christi in Erscheinung treten wird. Schon im 2. Jahrhundert - setzte man die vier Lebewesen in Beziehung zu den vier Evangelisten: für Johannes steht der Adler (symbolisiert den Drang nach vorwärts und aufwärts, er drängt über das Erreichte hinaus); für Lukas steht der Stier (symbolisiert Fruchtbarkeit und auch das stellvertretende Opfer); für Markus steht der Löwe (symbolisiert Kraft); für Matthäus steht der Mensch/Engel (soll die Vernunft symbolisieren).

Im 10. Jahrhundert bekommen die Sinnbilder eine neue Deutung:

Matthäus schildert den Menschen Jesus, das menschliche Leben Jesu; so wie es zu Beginn dieses Evangeliums in Mt. 1,1 heißt: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams." Markus stellt die Wunderkraft Jesu heraus, der den Anbruch der Heilszeit Gottes predigt; auch soll auf die Kraft der Auferstehung und Todesüberwindung angesprochen werden. Lukas deutet mit dem Stier am deutlichsten auf den Opfertod Christi hin. Johannes weist mit dem Adler auf den göttlichen Geist hin und auch auf Jesu Himmelfahrt.

Manchmal finden sich die Evangelistensymbole auch an den Enden von Kreuzbalken.

Im südlichen Altar- bereich ist eine kleine Loge eingebaut mit zwei repräsentativen Sesseln. Sie waren für einen eventuellen Besuch des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner Gemahlin Auguste Viktoria vorgesehen. Dieser Besuch fand aber nicht statt.

 

Die Glasfenster im Altarraum

In einem alten englischen Register, dem „Survey of London“ (Band 45, S. 126) ist zu lesen: „Ostermann & Hartwein made the figurative glass for the three chancel windows and the two central windows of the nave. (Ostermann & Hartwein stellten das figürliche Glas für die drei Chorfenster und die beiden Mittelfenster des Kirchenschiffs her.“) Im mittleren Glasfenster unterhalb des Bibelwortes hat die Firma, die ihren Sitz in Freising bei München hatte, ihre Firmensignatur hinterlassen.

 

Die Glasfenster im Altarraum, die an ihren Sockeln und zum Teil in den oberen Kreuzfenstern mit Inschriften versehen sind, zeigen drei bedeutende Ereignisse aus dem Leben Jesu.

Im linken Glasfenster ist die Geburt Jesu abgebildet. Im oberen Teil des Kreuzfensters ist das Schriftband „Ehre sei Gott in der Höhe“ zu lesen. Das ist der Lobgesang der himmlischen Heerscharen aus der Geburtsgeschichte Jesu, wie sie im Lukasevangelium überliefert ist: „Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2, 13f.). Bis heute singen wir in jedem Gottesdienst zum Lobe Gottes das „Ehre sei Gott in der Höhe“.

Mittig ist die Auferstehung Jesu Christi dargestellt, die Grundlage und Zentrum christlichen Glaubens und endzeitlicher Hoffnung ist. Die Inschrift auf dem Sockel des Bildes ist ein Wort Jesu: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er auch gleich stürbe.“ Bevor Jesus Lazarus wieder zum Leben erweckt, spricht er diese Worte zu dessen Schwester Marta (Johannes 11,25). Der Christuskopf ist mit einem Sonnenrad mit einem Kreuz gekrönt. In der christlichen Bildmalerei wurde nur bei Jesus Christus diese Art des Heiligenscheins verwendet als Ausdruck seiner göttlichen Hoheit.

Das rechte Glasfenster zeigt Jesu Kreuzigung. Im oberen Teil des Kreuzfensters erkennt man die Worte „Es ist vollbracht.“ Das sind nach dem Johannesevangelium Jesu letzte Worte am Kreuz: „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigte das Haupt und verschied“ (Joh. 19,30). Die Worte auf dem Sockel des Bildes „Das tat ich für dichwas tust du für mich?“ – Am Kreuz wurde eine Tafel angebracht mit der Inschrift „INRI“, was folgenden Hintergrund hat: Der jüdischen Führung gelang es damals, Jesus beim römischen Statthalter im politisch-revolutionären Sinn als Aufrührer zu verklagen und seine Hinrichtung als angeblichen „König der Juden“ durchzusetzen. Die Tafel, die über dem Kreuz angebracht wurde, weist darauf hin: „INRI“ = Jesus von Nazareth, König (rex) der Juden. INRI sind die Initialen des lateinischen Satzes Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum. Dieser Satz stand in Hebräisch, Griechisch und Latein auf einer Tafel, die der römische Statthalter Pontius Pilatus oben am Kreuz Christi anbringen ließ, um den Rechtsgrund der Verurteilung Jesu anzugeben. Die Kreuzigung war eine römische Todesstrafe, die der Römer Cicero selbst als die grausamste und scheußlichste Strafe bezeichnete. Verhängt wurde sie über Mörder, entlaufene Sklaven und politische Aufrührer. Zur Zeit des Römischen Reiches war diese Hinrichtungsart weit verbreitet. Unzählige Menschen starben zur Zeit Jesu diesen qualvollen Tod. Damals durften nur die Römer Todesurteile aussprechen und vollstrecken.

Welche Bedeutung kann man den Worten auf dem Sockel des Bildes geben, damit sie nicht nur wie ein „moraliner Appell“ klingen: „Das tat ich für dich – was tust du für mich?“ Ich mache den „Übersetzungs“-Vorschlag: In dem gekreuzigten Jesus ist Gott selbst mit uns, sogar im Tod, den wir sterben werden, wird er uns nicht verlassen. Darum sollen wir schon jetzt als die durch Gottes Heilstat am Kreuz Erretteten ein Leben führen, dass dem Willen Gottes entspricht, so wie Jesus dies im „Doppelgebot der Liebe“ pointiert formuliert hat: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22, 37ff.).

Taufstein und Taufschale

Der Taufstein steht vorne rechts vor dem Altarraum. Er ist vom Kirchenraum her für alle sichtbar. Damit wird auch seine Bedeutung herausgehoben. Denn die Taufe ist der Anfang, der erste Akt im Leben eines Christenmenschen ist. Taufe bedeutet Aufnahme eines Menschen in die Gemeinschaft mit Gott und in die christliche Gemeinschaft.

Die Taufschale enthält die Inschrift: „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Ev. Marc 10,14.“ In der Mitte der Schale ist wieder ein Kleeblattkreuz als Zeichen der göttlichen Dreifaltigkeit eingraviert. Auf der Rückseite der Schale werden die Stifterinnen genannt: „Gestiftet vom Frauenverein für Innere Mission 1907.“

Die Taufschale mit der Inschrift:

 „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Ev. Marc 10,14.“

 

Die Glasfenster im Kirchenschiff

Das Glasfenster im südlichen Kirchenschiff zeigt die Geschich- te, wie Jesus Kinder segnet (Matthäus 19, 13ff.). Jesus lagen in besonderer Weise die Kinder am Herzen. Und so sollen auch wir für Kinder ein besonderes Herz haben. Deshalb steht auf dem Sockel des Bildes auch das Jesus-Wort: „Wer ein Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf“ (Matthäus 18,5 und Mk. 9,37).

 

Das Glasfenster im nördlichen Kirchenschiff bildet die Geschichte vom „Barmherzigen Samariter“ ab (Lukas 10, 29- 37). Auf die Frage eines Schriftgelehrten: „Wer ist mein Nächster?“ gibt Jesus die einfache Antwort: Dein Nächster ist der, der dir in seiner Not begegnet. Mit dem Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ macht er das deutlich. Das Jesus- Wort auf dem Sockel des Bildes „Gehe hin und tue desgleichen“ (Lukas 10, 37) fordert am Ende des Gleich- nisses dazu auf, dem Beispiel des Samariters entsprechend zu handeln.

 

Bronzetafeln im Eingangsbereich Christuskirche

Die linke Tafel enthält die Inschrift „Deutsche Christus Kirche. Erbaut vom Freiherrn von Schröder in liebender Erinnerung an seine in Gott ruhende Frau. Evelina Dorothea geb. Schlüsser. 1904“ und wurde zur Einweihung der Kirche am 27. November 1904 angebracht.

Die rechte Tafel wurde zum 100jährigen Kirchjubiläum 2004 angebracht. Das Wort aus Psalm 26, Vers 8 „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ steht über folgender Inschrift: „Zur Erinnerung und mit Dank an Freiherrn von Schröder durch dessen Stiftung die Christuskirchengemeinde seit 100 Jahren ein Heim hat.“